Instagram Algorithmus: Mit diesen Tipps überlisten Sie ihn

Egal, ob Sie professionelles Social Media Marketing betreiben und deutsche Instagram Likes kaufen oder Instagram privat nutzen – am Instagram Algorithmus kommen Sie nicht vorbei.

Doch wie funktioniert der Instagram Algorithmus eigentlich?

Und was können Sie tun, damit Ihre Beiträge im Instagram Feed angezeigt werden?

Erfahren Sie es in unseren Tipps!

Warum gibt es Algorithmen?

Ob Facebook oder Twitter, Web- oder Smartphone-App – Social Media ziehen Milliarden Menschen in ihren Bann. Eine E-Mail oder Nachricht an eine Freundin schreiben, um ein Foto vom neuen Welpen zu teilen? Schnee von gestern. Warum nicht auf einen Schlag allen Freunden und der ganzen Welt zeigen, was uns gerade wichtig ist?!

Und so verbringen wir einen Großteil unserer Zeit auf Facebook, Instagram und Co., teilen Bilder und Videos in unserem Feed, sehen den Content anderer Nutzer an, hinterlassen Likes und Kommentare und folgen Accounts und Hashtags, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. [R]

Die Folge: Unmengen von Fotos und Videos, die jeden Tag auf Facebook, Instagram und Co. landen. Und genau deshalb arbeitet auf Instagram und jeder anderen Plattform im Hintergrund ein Algorithmus: Instagram gibt mit dem Algorithmus vor, welche ausgewählten Inhalte und Beiträge wir sehen.

Wie funktioniert der Instagram Algorithmus?

Der Algorithmus sortiert den Content also für uns vor, damit wir nur das sehen, was Instagram für uns als wichtig erachtet. Der Rest landet gar nicht erst im eigenen Feed oder auf Instagram Live, sondern irgendwo im Nirvana.

Wer denkt, davon nicht betroffen zu sein, täuscht sich! So wie Sie nicht alle Inhalte angezeigt bekommen, sehen auch andere Nutzer Ihre Beiträge nicht. Und das ist besonders fatal, wenn Sie Instagram für Ihr Unternehmen nutzen oder angehender Influencer sind. Nach welchen Kriterien aber sortiert der Instagram Algorithmus unsere Posts aus?

Welche Signale für den Instagram Algorithmus wichtig sind

Je mehr Accounts auf einer Social-Media-Plattform sind, desto mehr Inhalte werden dort auch gepostet. Was ganz oben im Feed angezeigt wird, entscheidet der Algorithmus. Es gibt nach wie vor Unklarheiten darüber, welche Kriterien dabei greifen. Instagram zeigt sich hier nämlich eher bedeckt. Es gibt jedoch drei Faktoren, bei denen sich die meisten einig sind: Interesse, Engagement und Aktualität. Sehen wir uns alle Faktoren der Reihe nach an.

1. Interesse

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Manchmal zeigt Instagram relativ alte Beiträge in Ihrem Feed. Die App sortiert Inhalte nicht mehr chronologisch, sondern basierend auf dem Content, der Ihnen in der Vergangenheit gefallen hat.

Mit unserem Nutzerverhalten verraten wir der App schließlich viele weitere Informationen über unsere Interessen und Präferenzen. Ob Sie einen Post liken, kommentieren, mehrfach aufrufen oder einem bestimmt Account besonders aufmerksam folgen: Instagram erstellt basierend auf Ihrem Verhalten ein Profil und der Instagram Algorithmus filtert Beiträge entsprechend heraus.

2. Interaktion

Auch unser Engagement und das anderer Nutzer spielt eine große Rolle im Algorithmus: Instagram analysiert, welche Fotos und Videos besonders viele Kommentare, Likes und Aufrufe erhalten. Je mehr Nutzer auf einen Instagram Post reagieren, desto besser die Reichweite und folglich auch die Relevanz für andere Nutzer.

Wichtig hierbei ist aber nicht nur, dass Sie generell viel Interaktion erzielen, sondern auch von wem die Interaktion kommt. Wer wahllos Accounts folgt und keine echte Bindung aufbaut, der wird vom Instagram Algorithmus auch anders bewertet. Es ist also nicht allein die Masse, sondern die Qualität der Beziehung. Wenn Ihre Follower regelmäßig auf Ihre Posts reagieren und auch Sie im engen Kontakt zu Ihren Abonnenten und anderen Accounts stehen, bewertet das der Instagram Algorithmus als positiv.

3. Aktualität

Auch wenn es keinen rein chronologischen Feed gibt: Der Faktor Zeit spielt trotzdem noch eine wichtige Rolle. Möglicherweise auch deshalb, weil es immer mehr Beschwerden darüber gab, dass nagelneue Beiträge nicht angezeigt wurden.

Wenn nämlich Nutzer die App öffnen und in ihrem Feed keine aktuellen Posts vorfinden, verfehlt Instagram seinen Zweck als Informationsquelle. [R] Denn ob Tipps, Hashtags, Posts oder Accounts – Beliebtheit ist nicht der einzige Faktor, sondern auch die aktuelle Relevanz einer Information.

Welche Faktoren den Algorithmus noch beeinflussen

Wie bereits erwähnt gibt es keine offizielle Erklärung darüber, was den Instagram Algorithmus wirklich beeinflusst. Zu den drei oben genannten gibt es aber noch drei weitere Faktoren: den Nutzungszeitraum, die Nutzungsfrequenz und die Zahl der Follower.

Die Abonnentenzahl

Dass ein Account möglichst viele Abonnenten haben sollte, um im Feed anderer Nutzer aufzutauchen, ist den meisten Menschen klar. Denn wenn viele Accounts einem anderen folgen, muss dieser wirklich etwas zu bieten haben und für zahlreiche Menschen relevant sein.

Nutzungsdauer- und Frequenz

Doch auch wie oft jemand die App öffnet und wie viel Zeit er am Smartphone verbringt, kann den Instagram Algorithmus beeinflussen. Wenn Sie Ihren Account nur ein paar mal pro Woche und nur ein paar Minuten durch Ihren Feed scrollen, wird der Instagram Algorithmus bei Ihnen auch seltener aktiv. Je öfter und je länger Sie auf Instagram aktiv sind, desto mehr muss der Algorithmus sortieren.

Mythen über den Instagram Algorithmus

Da es keine offizielle Definition von Instagram, Facebook und anderen Plattformen zum Algorithmus gibt, kursieren natürlich auch einige Mythen und Theorien im Netz. Drei davon wurden jedoch offiziell dementiert.

Der Shadow Ban

Dazu gehört der sogenannte Shadow Ban, der bewirken soll, dass Ihre Posts nicht mehr ausgespielt werden, wenn Sie spam-artig oft posten oder Bots verwenden oder ein gehackter Instagram Account Ihre Posts liked. Es ist nicht die Plattform selbst, die diese Praktiken bestraft. Stattdessen sind es eher Ihre Follower, die sich genervt von Ihnen abwenden.

IGTV, Stories und Instagram Live

Auch die Annahme, dass IGTV, Stories und Live-Videos den Instagram Algorithmus gnädig stimmen, ist laut Instagram nicht wahr. Zwar ist es durchaus sinnvoll, diese Formate regelmäßig zu nutzen, um mehr Menschen zu erreichen und Abwechslung in den eigenen Account zu bringen. Aber für den Instagram Algorithmus spielen diese Formate wohl keine Rolle – denn es handelt sich dort eben auch nicht um reguläre Inhalte.

Verifizierte Profile

Zu guter Letzt bekommen verifizierte Profile und Business Accounts vom Algorithmus keine Sonderbehandlung. Das lässt aufatmen, denn nicht jeder entscheidet sich für einen Business Account – obwohl das in Bezug auf die dann verfügbaren Instagram Analytics sehr sinnvoll ist. Und eine Verifizierung ist nun mal nicht bei jedem Account möglich.

So können Sie den Algorithmus überlisten

Nun wissen Sie, wie der Instagram Algorithmus funktioniert und welche Annahmen Sie getrost ad acta legen können. Zeit, Ihren Instagram Feed auf Vordermann zu bringen und dem Algorithmus ein Schnippchen zu schlagen.

Wir haben eine Reihe von bewährten Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie die Engagement Rate hochschrauben und damit die Relevanz Ihrer Beiträge auf Instagram verbessern können. Das Resultat: Ein zufriedener Algorithmus, der Ihre Posts vermehrt im Feed anderer Instagram Nutzer ausspielt.

Natürlich sind alle Maßnahmen auch etwas zeitintensiv. Ohne Fleiß kein Preis. Darüber hinaus ist es immer die Kombination aus mehreren Tipps, die wirklich einen Unterschied beim Instagram Algorithmus bewirkt.

Suchen Sie sich also nicht einfach nur die Tipps raus, die Sie am leichtesten umsetzen können, sondern setzen Sie alle um – und das möglichst lange. Denn je länger Sie dranbleiben, desto eher belohnt Sie die Plattform mit erhöhter Reichweite und nachhaltigem Erfolg!

Tipp 1: Posten Sie emotionale Inhalte für Interaktion

Im Grunde ist dieser Tipp die Basis für alle anderen Ratschläge. Ein Beitrag, der auf Instagram weder Kommentare noch Likes erzielt, wird auch vom Algorithmus links liegen gelassen. Ihr Content muss also eines ganz unbedingt erfüllen: Er muss Ihre Follower und neue User so begeistern, dass Sie mit dem Inhalt interagieren.

Das klingt nach harter Arbeit? Stimmt! Aber das sollte kein Grund sein, den Kopf in den Sand zu stecken, wenn Sie Instagram erfolgreich nutzen möchten. Wie also posten Sie guten Content, mit dem sich andere Nutzer gerne beschäftigen?

Ihr Inhalt muss emotional berühren. Bringen Sie Ihre Follower zum Lachen, Schmunzeln oder sogar Weinen. Social Media funktioniert genau auf diesem Prinzip: Ob Facebook, Twitter oder jede andere Plattform – die dort angemeldeten Nutzer wollen unterhalten und emotional berührt werden. Und das funktioniert nur, wenn die Follower sich mit Ihren Inhalten verbunden fühlen.

Tipp 2: Schreiben Sie lange, persönliche und authentische Captions

Natürlich stecken Sie nicht in den Köpfen und Herzen Ihrer Instagram Follower. Sie können nur etwas aus Ihrem eigenen Leben oder Unternehmen posten oder etwas teilen, an dem Sie Interesse haben.

Der Trick ist, Ihren Beitrag so zu gestalten, dass er auf der Gefühlsebene zu Ihren Instagram Followern spricht. Und das geht in erster Linie mit Ihrer Caption. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Auf Instagram nicht unbedingt! Guter Content besteht nicht nur aus Fotos oder Videos.

Wer ein schönes Zitat, die Geschichte hinter dem Bild oder seine Gedanken teilt, erreicht damit mehr Engagement, als nur Bilder und Videos ohne jeden Text zu posten. Wichtig ist, dass Sie emotional berühren und authentisch bleiben. Ihre Follower merken es, wenn Sie nur so tun als ob. Zeigen Sie Ihre Ecken und Kanten!

Sie müssen es nicht immer tun, aber schreiben Sie lange Captions, wenn es passt. Das erhöht die Verweildauer der Nutzer auf Ihren Posts, erhöht die Chance auf Engagement und signalisiert dem Algorithmus, dass Ihre Inhalte von Interesse für andere Instagram Nutzer sind.

Tipp 3: Nutzen Sie Call-to-Actions

Sie ärgern sich über den Müll auf der Straße und wollen etwas dagegen tun? Machen Sie in Ihrem Post auf das Problem aufmerksam und fordern Sie Ihre Instagram Follower zu einer Challenge auf! Die Aktion könnte so aussehen:

Jeder, der mitmachen will, steckt sich eine Woche lang Mülltüten und Gummihandschuhe ein und hebt immer, wenn er oder sie Müll auf der Straße sieht, etwas auf. Ihre Follower können Fotos von den vollen Mülltüten machen und beim Hochladen mit passenden Hashtags und Ihrem Account verlinken. So sorgen Sie für eine positive Veränderung für die Umwelt und für Ihre Relevanz für den Instagram Algorithmus.

Natürlich sind Call-to-Actions nicht immer mit einer großartigen Aktion wie dieser verbunden. Sie können in Ihrem Post auch einfach eine gute Frage stellen – und schon erhalten Sie neue Kommentare auf Ihren Beitrag.

Manchmal hilft es auch, ganz platt nach Likes und Kommentaren zu fragen. Sie können alte und neue Follower darum bitten, Sie zu unterstützen. Wenn Sie zum Beispiel Yoga unterrichten und wegen der Pandemie auf das Internet ausweichen müssen, können Sie in Ihrem Post Ihre aktuelle Situation schildern und Ihre Follower bitten, die Reichweite Ihres Posts durch Likes und Kommentare zu erhöhen. So erzielen Sie mehr Reichweite auf Instagram, denn Ihr Beitrag wird vermehrt angezeigt und erreicht dadurch viel mehr Nutzer.

Tipp 4: Posten Sie ungewöhnliche Bilder und Motive

Seien Sie ehrlich und kreativ! Auf Instagram ist die Konkurrenz groß und Sie müssen die eigenen Follower und neue Accounts dazu bringen, ihre Aufmerksamkeit auf Sie zu lenken. Das geht nicht nur, indem Sie über Ihr eigenes Engagement in einer Sache berichten oder auf ein Problem aufmerksam machen. Es fängt schon bei der Motivwahl an!

Seien wir mal ehrlich: Natürlich sind alle die perfekt inszenierten Hochglanz-Fotos schön anzusehen. Doch da viele Accounts diese Bilder posten, geraten sie auch schnell wieder in Vergessenheit. Zeit, es anders zu machen und Ihre Follower zu überraschen!

Tipp 5: Setzen Sie Hashtags sinnvoller ein

Tipps zur Nutzung von Hashtags gibt es zur Genüge. Deshalb wollen wir uns hier gar nicht lange aufhalten. Trotzdem sollten Sie ein paar grundlegende Dinge über Hashtags wissen: 1. Weniger ist mehr. 2. Qualität steht über Quantität. 3. Die Mischung macht’s.

Das heißt konkret: Nutzen Sie lieber fünf Hashtags als 30. Überlegen Sie, welche Hashtags wirklich zu Ihren eigenen Posts passen, statt wahllos die beliebtesten zu nehmen. Und entscheiden Sie sich für einen Mix aus beliebten, für Ihre Posts relevante Hashtags sowie welche aus Nischen. So erhöhen Sie die Chance, dass Ihre Inhalte überhaupt gefunden werden.

Tipp 6: Posten Sie mehr Videos

Klar handelt es sich um eine Foto-Plattform. Und doch sind Videos in den letzten Jahren immer relevanter geworden. Und sie machen eine Menge Spaß! Drehen Sie ein Video von sich am Klavier, filmen Sie Ihre Tochter beim Toben im Garten oder Ihre Katze beim Schnurren und Schlafen.

Oder stellen Sie ein Produkt vor, posten Sie ein Erklärvideo oder senden Sie eine Videobotschaft an Ihre treuen Fans und Follower. Die Möglichkeiten für bewegte Inhalte sind endlos.

Tipp 7: Erhöhen Sie Ihre Posting-Frequenz und nutzen Sie Planungs-Tools

Wenn Sie den Algorithmus auf Ihre Seite ziehen möchten, müssen Sie regelmäßig am Ball bleiben. Es ist wie mit Diäten: Wenn Sie ab und an eine Hungerkur starten, nur um nach einer Woche doppelt so viele Süßigkeiten zu essen, wird es nichts mit der Traumfigur.

Das Geheimnis liegt in der Kontinuität. Erstellen Sie sich einen Plan, wie viele Beiträge Sie pro Wochen veröffentlichen wollen, bereiten Sie den Inhalt vor und folgen Sie einfach dieser Struktur.

Es gibt zahlreiche Tools im Internet, die Ihnen die Regelmäßigkeit leicht machen. Sie müssen sich dort nur mit Ihrer E-Mail-Adresse anmelden und Ihr Profil verknüpfen – und schon können Sie Ihre bereits erstellten Inhalte hochladen und mithilfe eines Kalenders im Voraus planen.

Das nimmt Ihnen viel Arbeit ab und garantiert, dass Sie immer dann etwas veröffentlichen, wenn die meisten Abonnenten online sind. Die perfekte Posting-Zeit verraten Ihnen die Planungs-Tools übrigens auch.

Und zu guter Letzt…

Bleiben Sie am Ball! Wenn Sie unsere Tipps beherzigen und zum festen Bestandteil Ihrer Strategie machen, steht Ihrem Erfolg nichts mehr im Wege!

Und für noch mehr Tipps rund um Instagram können Sie unsere anderen Blog-Posts lesen.