Instagram Gefahren erkennen und beseitigen

In sozialen Netzwerken ist das Thema persönliche Daten und Privatsphäre omnipräsent.

Daher wollen wir Sie im folgenden Artikel ausführlich über die Instagram Gefahren und Risiken informieren, welche mit der Nutzung der Plattform einhergehen.

Schließlich sind Ihre Informationen öffentlich und diese sollten Sie in jedem Fall schützen.

Auch Ihre Kinder nutzen viele Plattformen wie Instagram in der Online-Welt, daher ist es wichtig zu wissen, wie Sie sicher mit Daten umgehen.

Social Media Gefahrenpotenziale

Die Privatsphäre ausreichend zu schützen beginnt im Grunde genommen bereits, wenn Sie ein Konto bei Social Media Plattformen wie Instagram oder Facebook eröffnen oder Likes kaufen. In den Einstellungen der eigenen App können Sie den Datenschutz selbst vornehmen.

Wie viel Prozent Ihres Lebens Sie mit anderen Menschen durch Posts oder Besuche einzelner Profile teilen möchten, das liegt weitgehend in Ihren Händen.

Zum Beispiel ist es möglich, den eigenen Account auf privat zu setzen, somit erhalten ausschließlich Konten anderer Personen Zugriff, mit denen Sie befreundet sind. Ihren Bildern, Videos und sonstigen Inhalten folgen, ermöglichen Sie somit nur denen, die Sie freigeben.

Gerade bei Instagram besteht jedoch die Gefahr, dass Sie bereits bei der Anmeldung Ihres Profils die Einstellungen vernachlässigen.

Die Social Media Plattform Instagram basiert auf Nachrichten, sprich Posts oft mit Bild, die möglichst viele Personen erreichen sollen, aus diesem Grund ist jedes Profil in der Grundeinstellung öffentlich. Möchten Sie dies vermeiden, dann gilt es dies im Konto entsprechend so einzurichten. [R]

Prinzipiell sollten Sie immer im Blick behalten, dass jedes Bild, Videos und andere Inhalte Ihrer Posts im Internet ganz einfach kopiert werden können. Unabhängig davon, ob Ihr Instagram Profil öffentlich ist oder nicht, jeder User, der Ihre Bilder sehen kann, hat die Möglichkeit, diese zu nutzen.

Sobald Sie etwas online stellen, ist es somit nicht mehr privat, egal welche Einstellungen Sie vorgenommen haben.

Konten können gehackt werden

Eine der größten Gefahrenquellen im Internet für Sie als Instagram Nutzer gehen mit dem Login einher. Wird ein Konto gehackt, kann es zunächst unbemerkt bleiben, auffällig wird es erst dann, wenn Kommentare veröffentlicht werden oder Bilder, die von Ihnen nicht autorisiert sind.

In so einem Fall müssen Sie schnell reagieren und ein neues Passwort für Instagram festlegen, damit Sie dem vermeintlichen Hacker keinen Zugang mehr ermöglichen. Außerdem ist es zu empfehlen, den Support von Instagram zu schreiben, um den Fall zu melden.

Sie können auf Sicherheitsseiten im Internet einen Newsletter abonnieren, um sich auf dem Laufenden zu halten, was die Sicherung der Privatsphäre betrifft, um fremde Nutzer ausschließen zu können. Der Social Media Bereich entwickelt sich schließlich fortlaufend weiter, entsprechend müssen Sie sich aktuelle Instagram Informationen über Newsletter oder andere Wege beschaffen.

Das größte Einfallstor für einen Zugriff von außen ist eine App, die Ihnen zum Beispiel mehr Follower beschaffen soll oder Likes, wenn Sie posten. Hier gilt es sich mit einem informativen Newsletter zu informieren. Von etwaigen Angeboten wird in der Instagram AGB grundsätzlich abgeraten, denn Sie müssen als Nutzer des Accounts unter Umständen Ihre persönlichen Anmeldedaten preisgeben.

Obwohl die meisten Anbieter seriös sind, erhöht Sie durch die Nutzung die Gefahr, dass sich andere Zugriff auf Ihr Konto verschaffen. Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu nutzen, denn diese Sicherheitsmaßnahme erhöht den Schutz der Nutzerkonten enorm. [R]

Inhalte die zu Problemen führen

Die heile Welt gibt es in den sozialen Medien nicht. Auf Instagram gibt es genügend hasserfüllte Menschen, die Sie einfach nur mobben wollen. Die Gründe dafür sind oft banal und ergeben keinen Sinn, weshalb Sie sicher darauf verzichten können. Unangemessene Instagram Inhalte lassen sich dennoch nicht gänzlich vermeiden, insbesondere dann, wenn Sie in den sozialen Netzwerken öffentlich posten.

Instagram bietet Ihnen die Möglichkeit, entsprechende Nutzer und deren Profile zu melden, die zuständige Abteilung wird Ihr Anliegen anschließend bearbeiten. Was sich immer mehr in den Vordergrund mit problematischen Inhalten spielt, sind Nachrichten mit Selbstmordgedanken und Verherrlichung der Selbstverletzung.

Dafür hat Instagram in der App bereits eigene Bereiche eingeführt, wo Sie diese Postings quasi anonym melden können. Eine wirklich wichtige Instagram Funktion, die Sie kennen sollten, wenn Sie keine beleidigenden Kommentare mehr von einzelnen Nutzern sehen möchten, bietet Ihnen Instagram durch Einschränkungen.

Das bedeutet, Sie können beispielsweise Einzelnen, die nicht immer positiv auf Ihre Fotos und Instagram Beiträge reagieren, blockieren. Es ist aber auch möglich, denen weiterhin Zugang zu Ihren Inhalten zu gestatten, allerdings haben Sie es in der Hand, wer seine Kommentare auf Instagram veröffentlicht bekommt und wer nicht.

Immer wenn Sie gepostet haben und diese User kommentieren, dann werden Sie aufgefordert, den Kommentar freizugeben. Ist der Inhalt für Sie unangemessen, dann können Sie diesen mit nur einem Klick blockieren und niemand bekommt diesen zu sehen. Außerdem können Sie unter allen Fotos sowie auch Videos unpassende Beiträge als unangemessen oder Spam melden. Der Instagram wird diesen daraufhin prüfen und entfernen. [R]

Dürfen Kinder Instagram verwenden?

In der Social Media Welt ist eine Alterskontrolle nahezu unmöglich. Instagram verweist dennoch in den eigenen AGB auf ein Mindestalter von 13 Jahren hin, darunter dürfen Kinder keine Profile eröffnen. Der App Download ist über die einschlägigen Stores sogar ab 12 Jahren möglich. Am Ende erfolgt jedoch an keiner Stelle eine verifizierte Kontrolle des Alters, weshalb Kinder nicht wirklich geschützt davor sind.

Cyber-Mobbing und andere Gefahrenquellen sind zu bedenken, wenn ein Kind in den sozialen Medien mit einem eigenen Profil unterwegs ist. Es bietet sich an, den Einstieg über die Familie zu erlauben, das gibt Eltern die die Kontrolle, die ersten digitalen Schritte gemeinsam zu gehen.

Der Nachwuchs ist freilich an die digitale Welt heranzuführen, hierfür bietet es sich an, dem Kind eigene Konten zu erlauben. Das ist natürlich Ermessenssache und Eltern sollten die Aktivitäten kontrollieren und außerdem eigene Postings mit Bild sowie Kommentare im Blick behalten, um jederzeit auf Gefahren hinweisen und informieren zu können. Im Übrigen bietet die Instagram App eine Option an, Profile von Minderjährigen zu melden.

Hat es den Anschein, dass der User eines Kontos nicht 13 Jahre alt ist, gibt es die Möglichkeit, über den Support eine entsprechende Meldung zu machen. Das betroffene Profil wird anschließend geprüft und kann sich der Nutzer nicht ausweisen und das Alter bestätigen, erfolgt die Löschung vom Konto.

Social Media Gefährdungspotenzial für Minderjährige

An oberster Stelle stehen die Fotos mit Inhalten, die beispielsweise Gewalt darstellen oder einen sexuellen Hintergrund haben. Hierbei ist Instagram durchaus als gefährlich einzustufen, da Sie Minderjährige nicht permanent kontrollieren können, wenn diese Social Media Seiten aufsuchen. Plattformen wie Instagram sind zwar permanent am Löschen von etwaigen Inhalten, allerdings funktioniert das jedoch nicht zu 100 Prozent und vor allem nicht sofort.

Neben dem gefährdenden Bildmaterial ist ein weiterer Faktor das Urheberrecht. Die Bildrechte oder Rechte an Videoinhalten sind nicht zu unterschätzen. Bei der Verwendung von urheberrechtlich geschützten Inhalten können empfindliche Strafen auf Sie zukommen. Hierbei haften in den meisten Fällen die Eltern für Ihre Töchter und Söhne. [R]

Es ist ebenfalls ratsam zu prüfen, ob andere Personen auf Instagram Fotos oder Videos mit drauf sind, die Sie oder Ihre Kinder posten. Diese können unter Umständen nicht damit einverstanden sein, in den sozialen Medien gesehen zu werden und das andere ihre Bilder teilen.

Gerade hiervor schützen auch die beliebten Stories auf Instagram nicht, die bekanntermaßen nach 24 Stunden wieder verschwinden. Per Screenshot lassen sich ganz einfach Aufnahmen machen, um wichtige Informationen zu speichern. Das könnten entsprechend auch fremde Menschen sein, die womöglich keine guten Absichten haben, wenn sie Fotos von Mädchen und Jungen auf Instagram finden.

Fazit zur Gefährdung im Social Media Bereich

Im Grunde genommen lauern in allen Social Media Bereichen viele Gefahren für Jung und Alt, denn viele möchten Geld mit Instagram verdienen. Besonders gefährdet ist jedoch der Nachwuchs, weshalb es wichtig ist, Instagram sicherer zu machen. Das soziale Netzwerk gibt Ihnen verschiedene Möglichkeiten, um für mehr Sicherheit zu sorgen.

Wichtig ist vor allem dann, dass auch gegen den Willen der Kinder nur Freunde und Bekannte Kontakt aufnehmen können, die Sie und das Kind kennen. Wer die persönlichen Daten von Ihrem Kind kennt, das können Sie kontrollieren. Diese Sicherheitsmaßnahme wirkt sich sicher negativ auf die Like-Frequenz aus und die Anzahl der Follower, was nicht beliebt bei jedem Sprössling sein wird.

Dementsprechend ist es von Bedeutung, dass Eltern die erforderlichen Einstellungen vornehmen, um die Daten maximal abzusichern und zu wissen, wer mit Ihren Kindern interagiert. Allerdings muss Ihnen klar sein, dass Sie nicht mit Ihrer E-Mail-Adresse diverse private Einstellungsoptionen vor Ihren Kindern verbergen können. Dennoch können Sie den Nutzern folgen und das Risiko begrenzen.

Beachten Sie jedoch, dass es leicht ist über den Account, von einem privat auf öffentlich Modus umgestellt werden kann und blockierte Nutzer wieder freigegeben werden können. Permanente Kontrolle ist das einzige Mittel, um für Sicherheit zu sorgen, wenn Ihr Nachwuchs oft soziale Netzwerke nutzt.